Warum Bilder so wichtig sind

Lange Zeit waren Fotos auf Webseiten nur ein schmückendes Beiwerk. Dabei wissen alte Werber noch aus Plakattagen, dass Text selten ein Hingucker ist. Bilder können nicht nur Informationen verständlich transportieren, sondern auch Aufmerksamkeit schaffen. Im Bereich des Online Marketings haben Bilder vor allem durch Instagram und Snapchat an Bedeutung gewonnen. Bei diesen Medien werden keine oder nur sehr wenig Textinformation weitergebenden, statt dessen wird rein visuell gearbeitet. Damit wird der immer kürzer werdenden Aufmerksamkeitsspanne Rechnung getragen. In der digitalen Welt nehmen wir immer mehr Informationen in einem immer kürzeren Zeitraum auf. Nur selten bleibt uns die Zeit zum Lesen eines längeren Textes – oder wir wollen uns die Zeit nicht nehmen.

Server lesen Bildinhalte immer besser aus

Bilder haben aber auch in der Suchmaschinenoptimierung eine neue Aufgabe erhalten. Dadurch, dass künstliche Intelligenz immer mehr in der Lage ist, den Inhalt von Bildern zu erkennen, werden Bilder auch inhaltlich als relevant gewertet. Das geht weit über den bislang verwendeten ALT-Tag und die Bildbeschreibung hinaus. Bilder werden auch wegen der oben genannten Gründe als Suchergebnisse angezeigt. Dem muss man im Marketing heute Rechnung tragen. Das Produkt sollte deutlich im Bild sichtbar sein und es sollte keine Ablenkung geben. Wer einmal wissen will, die eine KI sein Bild sieht, kann sich bei Facebook den Sourcecode einer Bildseite anschauen. Die KI analysiert nämlich das Bild für Menschen mit Sehproblemen und gibt dann entsprechende Informationen aus, wie „Kirche”, „Paar” und „Blumen” bei einem Hochzeitsbild.

Viele glauben, dass Bilder in Zusammenhang mit der Augmented Reality noch eine viel größere Rolle spielen werden als das jetzt schon der Fall ist. Schon deshalb sollte man sich bereits jetzt entsprechend Mühe geben, wenn man Bilder für eine Marketingkampagne und eine Webseite macht. Denn diese werden auch schon jetzt von Suchmaschinen analysiert und entsprechenden Schlüsselwörtern zugeordnet. Das wird in den nächsten Jahren noch zunehmen.