Warum Design so wichtig ist

Im Bereich der digitalen Medien ist das Design heute zu einem Kernelement geworden. Ein dafür Grund ist, dass man vor allem die User Experience verbessern will. Der Benutzer einer Software oder einer Webseite soll so geführt werden, dass er entweder die Funktion versteht oder zum Beispiel bestimmte Produkte kauft.

Damit geht das Design aber auch über die Webseite hinaus. Auch bei den darin verwendeten Medien braucht es heute einen Designprozess. Der Fotograf, der einen Turnschuh für eine Shoppingplattform fotografiert, muss wissen, was der Kunde gerne sehen will. Ist es das Label an der Seite, die Schnürsenkel, eine besondere Federung oder gar die Sohle? Oder braucht man eine 3D Ansicht, die ein Käufer auch noch drehen und bewegen kann? Gleiches gilt heute zum Beispiel bei Webseiten für Immobilien. Hier reicht es nicht mehr nur aus, eine Wohnung zu fotografieren. Mittels Digital Staging müssen Designer sie am Computer einrichten, weil sie sich dann leichter verkaufen wird als wenn man nur leere Räume sieht. Oder man plant heute Häuser gar für einen 3D-Drucker.

Nutzer steht heute im Mittelpunkt

Wer Videos produziert, wird ebenfalls nicht nur an den künstlerischen Aspekt denken können. Wenn diese für kommerzielle Webseiten produziert werden, muss im Rahmen des Filmdesign auch daran gedacht werden, wie das Video auf einem eher kleinen Smartphonebildschirm aussieht. Produkte müssen entsprechend groß zu sehen sein. Viele Nutzer drehen ihr Telefon auch nicht mehr ins Querformat, was ebenfalls beim Design berücksichtigt werden muss.

Wenn es um die Bedienbarkeit einer Webseite geht, setzt zum Beispiel die mobile Version bestimmte Grenzen. Immer mehr Webseiten werden mobil angesehen und müssen damit auch mit einer Hand leicht bedient werden können. Dabei kann es auch entscheidend sein, wie gut ein Button mit dem Daumen erreicht werden kann, wenn man das Smartphone in der Hand hält, die andere Hand aber nicht benutzen kann.

Schließlich gibt es noch den Aspekt der Behindertenfreundlichkeit. Es muss auch Versionen für Menschen geben, die schlechter sehen oder auf eine Sprachausgabe angewiesen sind.